Die Stadt Nettetal hat sich in einer Stellungnahme gegenüber dem Eisenbahn-Bundesamt gegen eine Schließung des Bahnübergangs Deller Weg ausgesprochen. Darüber informierte Markus Grühn, Leiter des städtischen Geschäftsbereichs Stadtentwicklung und Bauen, im Ausschuss für Stadtplanung und Mobilität. Die DB plant, den Bahnübergang aufzuheben. Nach den Ausführungen der Verwaltung würde durch eine Schließung die historisch gewachsene Beziehung der Sektion Schwanenhaus zum Nettetaler Stadtteil Leuth abgeschnitten. Um Leuth erreichen zu können, würde für die Anwohner des Schwanenhaus ein Umweg von anderthalb Kilometern entstehen. Außerdem, so Markus Grühn, wäre von Leuth aus die Erreichbarkeit der Behinderteneinrichtung Haus Maria Helferin in Schwanenhaus durch eine Schließung „erheblich eingeschränkt“. Auch die Rettungswege für die Feuerwehr aus Leuth seien deutlich verlängert. Darüber hinaus sprechen aus Sicht der Stadt Nettetal weitere Argumente dagegen, den Bahnübergang am Deller Weg zu schließen, unter anderem eine niederländische Reitroute, die vom Grenzübergang Schwanenhaus über den Bahnübergang verläuft. Die Politik hat bereits in der Vergangenheit in diese Richtung gestimmt und schloss sich nun auch im Planungsausschuss gegen eine Schließung des Bahnübergangs aus.
Stadt Nettetal will Bahnübergang Deller Weg in Leuth erhalten
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